„Change?!“ – Klimawandel aus der Perspektive internationaler Künstler*innen.

Ausschreibung des 10. Internationalen Kunstwettbewerbs „bewegter wind“ 2020 

Kunst trifft Natur: Das deutschlandweit einzigartige Windkunstfestival „bewegter wind“ feiert in diesem Jahr sein 10. Jubiläum. Es findet vom 16. bis 30. August 2020 an landschaftlich herausragenden Orten im Naturpark Reinhardswald – im Herzen Deutschlands – statt. Nun hat Kuratorin Reta Reinl das Thema des Festivals bekannt gegeben: „Change?!“ Sie erklärt: „Der Klimawandel beinhaltet bedrohliche, aber auch zukunftsweisende Aspekte. Ist Apokalypse angesagt? Oder erwartet uns eine Vielfalt an Lösungsmöglichkeiten, die Zukunft zu gestalten? Das Klima ändert sich. Meteorologisch, aber auch gesellschaftlich. Wir suchen Entwürfe, die diesen Wandel greifbar machen.“

Willkommen im Windkunstland Nordhessen!

Ob zarter Windhauch oder tosender Sturm, ruhende Wipfel oder dahinjagende Wolken – Windkunst ist flüchtig, immer wieder neu erlebbar und bleibt auf faszinierende Weise unvollendet. Das Windkunst-Festival „bewegter wind“ zeigt Nordhessens Schönheit aus einer neuen Perspektive: An wechselnden Orten – vor Wäldern, Höhenlandschaften, Seen oder Steinbrüchen – entstehen Objekte, die den Wind sichtbar machen und ihn mit der Kunst verschmelzen lassen.
Windkunst-Objekte, Installationen, Wind-Videos und Performances bringen große und kleine Besucher, Gäste und Einheimische, Kunstinteressierte und Naturliebhaber zum Staunen. Kein Besuchstag gleicht dem anderen, denn im „Outdoor-Museum“ weht immer ein neuer Wind.
Dank der langjährigen Förderer und tatkräftigen Unterstützer ist das deutschlandweit einzigartige Festival für Besucher kostenlos.

Die Ausstellungsorte des Windkunstfestivals "bewegter wind 2020/21" 

Scannen Sie den QR-Code um die genauen Koordinaten direkt auf ihr Mobiltelefon zu laden.

Die Ausstellungsgrundstücke werden gut ausgeschildert. Parkplätze sind ausgewiesen. Die Wege dorthin werden mit blauen Bändern gekennzeichnet.

Koordinaten vom Standort
Kramberg, Hofgeismar

 

Koordinaten vom Standort
Altstadt Hofgeismar
Videos

Kramberg, Hofgeismar

Ab von der Hofgeismarer Straße (L3212) zwischen Hümme und Hofgeismar. Naviadresse neben dem Parkplatz: Schießbach 5 (privat)

Hofgeismar

Dornröschenstadt mit Fachwerkcharme

Stille Altstadtwinkel, kleine Gässchen, historische Fachwerkbauten, moderne Geschäfte, gute Gastronomie und die Schönheit der umliegenden Landschaft verleihen der Dornröschenstadt Hofgeismar einen besonderen Charme.

Ob historischer Stadtrundgang, genussvolle Shoppingtour, erholsamer Spaziergang, naturnahe Wanderung oder Radtour als auch märchenhafte Unterhaltung – in Hofgeismar mit seinen sieben Ortsteilen wird es nie langweilig.

Das berühmte Märchen von Dornröschen und ihrem Prinzen ist hier überall gegenwärtig. Im Sommer schmücken zahlreiche Rosen in allen denkbaren Farben die Stadt. Und auf der Sababurg kann man die Märchenfiguren hautnah erleben.

Nicht zu verpassen ist auch ein Besuch im Apotheken- und Stadtmuseum. Hofgeismar ist immer einen Ausflug wert.

Im Ortsteil Sababurg mitten im Reinhardswald liegt das Dornröschenschloss Sababurg. Am Fuß des Schlossberges ist der Tierpark Sababurg und in unmittelbarer Nähe das verwunschene Naturschutzgebiet der Urwald Sababurg mit 800-1000 Jahre alten Eichen.

 

Koordinaten vom Standort
Diemel Schwiemelkopf
bei Liebenau

 

 

Diemelgrundstück am Nösselweg
Diemelradweg bei Liebenau-Ostheim

Parkplatz ist ab Liebenau-Ostheim (L3210) beschildert.

Stadt Liebenau

Die Stadt Liebenau besteht aus den ehemaligen Gemeinden Liebenau, Niedermeiser, Lamerden, Ostheim, Haueda, Zwergen, Ersen und Grimelsheim.

Sie liegt im Westzipfel des Kreises. Die Diemel und Warme mit den Einmündungen des Ruhr- und Alsterbaches geben der lieblichen Landschaft ihr besonderes Gepräge. Die fruchtbaren Flußtäler mit manchmal steil ansteigenden Kalkfelsklippen, sanften Hügeln und Bergen sowie den großen Waldungen machen Liebenau zu einem idealen Wandergebiet.

Liebenau liegt in einem uralten Siedlungsgebiet. Viele Funde aus der Stein- und Bronzezeit, auch Hügelgräber, beweisen das. Schon Tacitus beschreibt die Landschaft als das Grenzgebiet der Cherusker, Chatten und Fössen.

Diemelradweg

Ostheimer Brücke

  

Der schönste Weg von Ausstellungsort zu Ausstellungsort

Mit dem Fahrrad - Hier finden Sie die schönste Route bei Open-Street Map

Zu Fuß - Hier finden Sie den schönsten Wanderweg bei Open-Street Map

Die Videobeiträge zum 10. Windkunstfestival „bewegter wind“ werden in der Stadtbücherei Hofgeismar gezeigt:

Stadtbücherei, Marktstraße 18, 34369 Hofgeismar

Öffnungszeiten:

Montag 14:00 - 18:30 Uhr
Dienstag 14:00 - 18:30 Uhr
Mittwoch 11:00 - 18:30 Uhr
Donnerstag 14:00 - 18:30 Uhr
Freitag 11:00 - 16:00 Uhr

Die Videos finden Sie auch hier auf der Seite unter:

Vom Kramberg zur Diemelbrücke

Die komplette Routenbeschreibung finden Sie unter diesem Link: dalang-wandern.de

 

Seit 2004 arbeiten wir daran, neue Kunst-, Wind- und Naturerfahrungen an immer neuen Orten in Nordhessen zu vermitteln.

Dank der langjährigen Förderer und tatkräftigen Unterstützer ist das deutschlandweit einzigartige Festival für Besucher kostenlos und bietet den Künstlern eine exzellente Präsentationsmöglichkeit.

Unsere Förderer 2020/21

 
   
     

Mit freundlicher Unterstützung von EAM und AGiL 

Lobende Erwähnung

Viele weitere Werke hätten in unseren Augen auch einen Preis verdient. Besonders zu erwähnen die wolkengleichen Objekte „For us all“ von Geraldo Zamperoni, die Arbeit „Prayer“ von Dina Hillebrand, die mit einer leichten Idee die richtigen Fragen stellt und die Arbeit „Nine Names“ von Markéta Váradiová, die mit ihrer Vielschichtigkeit überzeugt hat.

1. Preis (geteilt): „Moving Square“ von Jürgen Heinz

Deutlich wurde das besonders in der Arbeit „Moving Square“ von Jürgen Heinz. Zwei deckungsgleiche Rahmen, die sich durch den kleinsten Windhauch gegeneinander verschieben, zeigen einen Ausschnitt der Wirklichkeit. Meint man. Es können aber auch zwei Bilder und damit zwei Wirklichkeiten sein. Wie zwei Folien, die dasselbe zeigen. Original und Klon. Man beginnt seiner Wahrnehmung zu misstrauen ... Überzeugend an dieser Arbeit  ist neben ihrer Assoziationsoffenheit, das Gefühl der Irritation, das sie erzeugt, verbunden mit dem Erstaunen darüber, wie schnell man mit seinem „Weltbild“ ins Wanken geraten kann. Dass die Sicht durch die Rahmen den Blick auf die dahinter liegende Landschaft für immer verändert ist durchaus eine Erfahrung.

Ausstellungsorte 2021