Wind kommt auf

Zwei- und dreidimensionale Objekte, die sich in Räumen bewegen, die der Wind erzeugt, wenn er in der Materie rauscht, singt und stürmt. Objekte, die sich auf unterschiedlichste Weise in den Behausungen des Windes behaupten, oder ihre eigene Vergänglichkeit zelebrieren. Eine erstaunliche Materialvielfalt brachten schon die ersten beiden „bewegten winde“ nach Waldeck-Frankenberg, trotz oder gerade wegen des Kriteriums Wetterfestigkeit.

Kinder und Jugendliche aus der Region können ihrer Kreativität ebenfalls freien Lauf lassen und ihre verwirklichten Ideen einem größeren Publikum vorstellen. Der eigens ausgeschriebene Jugendpreis mag für den Einen oder die Andere ein zusätzlicher Ansporn sein.

Ein windiges Rahmenprogramm, das wie die Ausstellung umsonst und draußen stattfindet, wird musikalisch/theatralisch die LandArt erweitern. Auch die kulinarischen Ergänzungen werden keinesfalls zu kurz kommen.

Die Verbindung von Natur und Kunst steht der Region in und um den Edersee und Nationalpark gut an. Neue Aspekte der Natur- und Kunstwahrnehmung sind ein Angebot an Gäste und Einheimische.

Dass neben kundigen Kunstinteressierten auch „gemeine“ Spaziergänger, Wanderer, Touristen, Flaneure und Landbewohner verhalten neugierig oder ganz begeistert dieses Ereignis wahrnehmen werden, sorgt für eine munter-kulturelle Atmosphäre in den ersten beiden Septemberwochen im Waldeck-Frankenberger Land. Über die Windfelder im Norden, auf dem höchsten Berg im Nationalpark am Edersee und in den Weiten des Ederberglands werden die Objekte die Besucher in die Landschaft und zu den Veranstaltungen locken.

Projektleiterinnen für den Landkreis Waldeck-Frankenberg sind die Künstlerin Reta Reinl und die Veranstaltungsagentur La Fete, Susanna Krobisch.