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Flyer 1 für den 8. bewegten wind 2016

Hier können Sie den ersten Flyer zum 8. bewegten wind downloaden:

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„Wer tanzen kann mit den Winden“ – Kunstwerke für den 8. „bewegten wind“ wurden ausgewählt

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Zur Ausschreibung des 8. Kunstwettbewerbs „bewegter wind“ zum Thema „changing horizons“ gingen beim Veranstalter 158 Bewerbungen von Künstlerinnen und Künstlern aus 25 Ländern und 4 Kontinenten ein. An der Vielfalt an Ideen und Entwürfen vom Dada-Gedicht bis zur Flugperformance konnte man erkennen, wie viel spannende Aspekte das Wettbewerbsthema in sich birgt. Wechselnde Sichten und Erfahrungen, Ungewissheit und Bereicherung, Aufbruch und Verschwinden bearbeiteten die Künstlerinnen und Künstler in ihren Entwürfen.

Für die Jury konnten erfahrene, international tätige Landart-Künstler  gewonnen werden.

Carlotta Brunetti (Künstlerin und Preisträgerin des 4. bewegten winds 2008), Jarek Lustych (Künstler) wählten zusammen mit Reta Reinl (Künstlerin, Kuratorin „bewegter wind“) die Exponate für die Landschaftsausstellung aus. Die Juroren sich für drei Tage in Lichtenfels um alle Bewerbungen detailliert kennenzulernen und eine Auswahl zu treffen.

An den drei Ausstellungsorten am Offenberg und im Rocholl-Park in Hofgeismar und dem Burgberg bei Trendelburg-Deisel werden über 80 Arbeiten präsentiert. Installationen, Objekte und Skulpturen, Performances und Aktionen werden neben Videos und einem umfangreichem Rahmenprogramm zu erleben sein.

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Eine Flugaktion mit dem Zitat „Wer tanzen kann mit den Winden“ aus einem Nietzsche-Gedicht ist die Idee des Künstlers Michael Klant. In dieser Ode verwendet Nietzsche den Wind als Metapher für Mut, für die Freiheit der Kunst und für geistige Beweglichkeit.

»Mistral-Wind, du Wolken-Jäger, | Trübsal-Mörder, Himmels-Feger, | Brausender, wie lieb ich dich! ...

Tanzen wir in tausend Weisen, | Frei sei unsre Kunst geheissen, | Fröhlich unsre Wissenschaft! ...

Wer nicht tanzen kann mit Winden, | ... Wer da gleicht den Heuchel-Hänsen, | Ehren-Tölpeln, Tugend-Gänsen, |Fort aus unsrem Paradeis!«

Friedrich Nietzsche: An den Mistral, erstveröffentlicht 1887 in »Lieder des Prinzen Vogelfrei«

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Ein anderes Beispiel für die Präsenz des Windes in vielen Kulturen ist die Arbeit von Amna Jawad aus Dubai. Sie hat 160 verschiedene arabische Ausdrücke für Wind gesammelt. Sie baut daraus die Installation „The Wind Tower – Barjeel“, die dieses Element der traditionellen arabischen Architektur aufgreift und mit den verschiedenen Elementen spielt.

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Die Arbeit „Auditorium“  der estnischen Künstlerinnen Katri Pekri und Alide Zvorovski greift das Thema  statisch auf. 300 Porzellanstühle werden im Freien montiert und laden zu mentaler Landschaftswahrnehmung ein.

Weitere Informationen zu den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern gibt es zeitnah hier und auf der facebook-Seite „bewegter wind“.

Pressefotos gibt es im Downloadbereich. 

Die Auswahljury:

Carlotta Brunetti

in Mailand/ Italien geboren, lebt jetzt bei München, Studium der Kunstgeschichte und Geschichte der Kunstkritik in Florenz und München, Besuch der Kunstakademie München, City and Guilds  in London, Studium bei Michael Croissant an der Kunstakademie Frankfurt/Main Städelschule, 1976 Meisterschüler.

http://www.carlotta-brunetti.de/

Jarek Lustych

in Polen geboren, ist bildender Künstler.

Er erhielt seinen MFA bei der Warschauer Akademie der Bildenden Künste. Nachdem er lange mit Druckgrafik für definierten Raum arbeitete, erweiterte er seine Arbeitsgebiete um eine zusätzliche Dimension. Er nahm mit Installationen und Interventionen an internationalen Sympüosien und AiR Programmen teil.

http://www.lustych.art.pl

Reta Reinl

ist Künstlerin und Kuratorin. Seit 1981 freischaffend / seit 1992 Kuratorin / Kooperationen und Arbeitsaufenthalte in Europa / Westafrika / Südindien / Südamerika // Ausstellungen im In- und Ausland// Werke im öffentlichen und privaten Raum// Arbeitsbereiche: Textilobjekte, Installationen, Windzeichnungen und – objekte, Konzeptkunst,  interkulturelle Kommunikation, Konzeption und Durchführung von Projekten und Ausstellungen.

www.reta-reinl.de

8. Ausschreibung des Kunstwettbewerbs "changing horizons"

bewegter wind - Internationales Windkunstfestival

mit Kunstwettbewerb, Landschaftsausstellung und Rahmenprogramm:

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Ausschreibung des 8. Internationalen Kunstwettbewerbs „bewegter wind“

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Das Unsichtbare sichtbar machen“ ist Aufgabe und Herausforderung zu dem Naturphänomen und zu der Metapher Wind. Der Ausschreibungstext läßt ahnen wie vielfältig die Assoziationen zum Thema "changing horizons" sein können: Bewegung in Landschaft. Sich ändernde Gesichtskreise. Perspektiven. Einblicke. Utopien. Grenzenloser Wind. Erneuerung. Standortwechsel.
Die Preisgelder betragen 6.000 €. Bewerbungsschluß für den Ideenwettbewerb ist der 29. März 2016. Die Ausschreibung kann unter www.bewegter-wind.de/downloads heruntergeladen werden. Die Landschaftsausstellung findet vom 14.-28. August 2016 statt.

Kunst interagiert in Nordhessen mit Wind und Wetter: „bewegter wind“ inszeniert Windkunst in dieser vielseitigen Landschaft. Täler, Höhen, Stadtlandschaften bilden Hintergrund, Bezugs- und manchmal Kontrapunkt für die Landschaftsausstellung im „Windkunstland“ Nordhessen. Das Windkunstfestival findet alle zwei Jahre an wechselnden 3-5 Orten in der Region statt. „bewegter wind“ ist Landschaftsausstellung mit Kunstwettbewerb, Rahmenprogramm, Künstlertreffen, Kulturaustausch, Ausstellungsführungen und Kinderprogramm.

Seit 2004 wurden 7 Kunstwettbewerbe international ausgeschrieben und durchgeführt. Windobjekte, Installationen, Performances und Videos versprechen Kunst- und Naturerlebnisse in besonderen Landschaftssituationen. Bisher wurden 475 Kunstwerke von 384 Künstlerinnen und Künstler aus 37 Ländern an 23 Orten in der Region ausgestellt.

Was macht die Faszination Wind aus?
Global, nicht sichtbar, in jeder Bewegung wahrnehmbar, still bis brüllend laut, meteorologisch bis mythologisch. Wind ist das einzige Element, das nicht sichtbar ist und erst durch die Beziehung zu den anderen Elementen wahrgenommen wird. Er ist Naturphänomen und Symbol für Geist. Rund um den Globus findet sich die Ambivalenz seiner Eigenschaften: säuselnd und stürmisch, heulend und wispernd, wild und sanft, kommunikativ und zentriert. Jede Landschaft ist durch ihn geprägt, jede Kultur ist von ihm beeinflusst. Vielfältige Aspekte eines unsichtbaren Phänomens beschäftigen Künstlerinnen und Künstler weltweit.

Kurzdarstellung des Projekts

Windkunst in Landschaft kann in Nordhessen eine erfolgreiche Vorgeschichte aufweisen. Ziel des Vereins „bewegter wind“ ist es, das Ungreifbare des Windes und seine Metaphern darzustellen. Das Verbindende des Ungreifbaren, Wahrnehmung und Rolle von Kunst/Natur/Landschaft unter globalen und interkulturellen Aspekten werden thematisiert. Austausch und Kooperationen zum Thema Windkunst werden gefördert.
Rahmenprogramm und Kunstvermittlungsangebote bringen das Thema Ausstellungsbesuchern, Einheimischen, Natur- und Sporttouristen und Kindern näher.
Das Ziel ist die nachhaltige Förderung der Windkunst und deren interkultureller Geist.

Kalender "Von Wind zu Wind" und Becher "between"

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Hier ist er. Der Kalender "Von Wind zu Wind", der mit Fotos des 7. Windkunstfestivals auch die Atmosphäre dieser besonderen Landschaftsausstellung wiedergibt und die Wartezeit bis zum 8. "bewegten wind" verkürzt.
Die beeindruckenden Fotos sind von:Anke Sauer / Bele Kreiss / Dorothea Kirsch / Gabriele Nippel / Heidi Preiss / Karin Franzisky / Kerstin Thon / Marcel Kopp / Monika Steiner / Sabine Lutter / Stefan Menkel / Reta Reinl / Uwe Thon / Vagaram Choudhary / Wigand & Löre Bürgener / Winfried Junker-Schönfelder / Yair Kira
14 S. auf Fotokarton, 21 cm x 29,7 cm, Querformat, Spiralbindung 
                                       Preis: 6,50 € /St.   
 
bw becherBecher "between" mit Himmeln, Wettern und Landschaften des 7. "bewegten winds"
Keramikbecher, 0,3l, spülmaschinengeeignet                                                                      Preis: 9,00 € /St.

Portokosten pro Stück 2,00€ als Bücher-bzw. Warensendung
Wenn Sie uns Ihre Bestellung und Postadresse per Mail mitteilen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und den Preis plus Porto
auf das Vereinskonto bewegter wind e.V., IBAN: DE17523500050005792320, BIC: HELADEF1KOR
überweisen, schicken wir direkt nach Zahlungseingang.  

ortsgebunden - vogelfrei - ist Kunst im öffentlichen Raum eine neue LANDkultur?

Eine öffentliche Diskussion mit Bürgermeistern, Regionalentwicklern, Vertretern von Landkreis, Forschung und KünstlerInnen anläßlich der Fotoausstellung "bewegter wind"

am 27.2.2015, 17 Uhr

Bahnhof im Schnee d   Café Bahnhof in Calden-Fürstenwald    

mit:
Vera Lasch,Kulturnetz
Nik Barlo, Künstler
Bürgermeister Mansbart, Hofgeismar,
Bürgermeister Bachmann von Trendelburg
Harald Kühlborn, Kulturreferent des Landkreises Kassel
Stefanie Koch,Soziologin
Peter Nissen, Dorf- und Regionalentwicklung
Lars Rotzsche, SUN, Stadtwerke Kassel
Reta Reinl, Künstlerin, Kuratorin
Kordula Klose, Künstlerin, Gastgeberin

Die Kunst ist mit den Künstlern auf dem Land angekommen. Viele Künstler leben im erweiterten Umfeld der Städte – auf dem Land-.
Preiswerter Wohnraum und Arbeitsraum sind ein gutes Argument und das Land bietet mehr als dies. Die Künstler tragen ihre Ideen und ihre Kreativität in und an die Orte, in denen sie leben und arbeiten. Das Land bietet den Raum für das Experiment Kunst und Kultur kann entstehen.
Vielfältige, unterschiedliche Kunstprojekte im öffentlichen, ländlichen Raum sind in den letzten Jahren entstanden: der Ars Natura, der Kunstpfad im Kellerwald, der Stelen-Mensch in Frankenberg und was für unsere Diskussion heute besonders Augenmerk erhalten soll, das Windkunstfestival „bewegter Wind" in nordhessischen Landschaften, das schon seit 10 Jahren stattfindet.

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